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Logo - Zahnarzt Siegen, Dr. Martina Lösser und Dr. Frank M. Lösser, M.Sc.
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Praxis Lösser

Parodontalchirurgie

Fachkompetenz

In der microchirurgischen Parodontologie verfügt Dr. Lösser über jahrzehntelange Erfahrung.

Nach der eigentlichen Parodontitisbehandlung bzw. ergänzend dazu können parodontalchirurgische Behandlungen sinnvoll bzw. erforderlich sein.

Dazu gehören folgende Therapien:

Gewebe- / Knochenaufbau

Selbst wenn eine fortgeschrittene Parodontitis den Zahnhalteapparat bereits stärker geschädigt und Zähne gelockert hat, gelingt es oftmals, das Zahnbett einschließlich des Kieferknochens wieder aufzubauen.

Dazu können regenerative Techniken angewendet werden, die Gesteuerte Gewebe- und Knochenregeneration (GTR und GBR).

Einsatz von Emdogain®-Gel: Dieses Produkt enthält spezielle Wachstumsenzyme (Schmelzmatrixproteine), die auch bei der Zahnentstehung mitwirken. Sie regen die Wachstumsprozesse an und bauen so den Zahnhalteapparat auf.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten:

Hemisektion

Bei einer Hemisektion wird eine Zahnwurzel eines mehrwurzeligen Backenzahnes entfernt. Diese Behandlung dient dem Erhalt des Zahnes und kann aus mehreren Gründen erforderlich sein: Zum Beispiel bei einer hartnäckigen Parodontitis Knochenentzündungen im Bereich der Wurzelspitze oder bei nicht durchführbaren Wurzelkanalbehandlungen.

Zahnfleischtransplantation

Die Parodontitis, aber auch nichtentzündliche Vorgänge (sogenannte Rezessionen) können zu Zahnfleischrückgang führen. Die Folge sind sehr lang wirkende Zähne, empfindliche Zahnhälse und Zahnhalsschäden.

In der Regel kann hier eine Zahnfleischtransplantation für Abhilfe sorgen. Dazu übertragen wir Gewebe zum Beispiel aus der hinteren Gaumenpartie des Mundes auf die freiliegenden Bereiche.

Einsatz von mucoderm® – natürliche, dreidimensionale Kollagenmatrix

Der Einsatz natürlicher Kollagenmatrices ermöglicht heute in der Hand des erfahrenen Anwenders den Verzicht auf eine zweite Operationsstelle am Gaumen. Stattdessen kommt sowohl zur Verbreiterung der Zone des festen Zahnfleisches rund um Implantate oder eigenen Zähne als auch zur Gewebeverdickung eine dreidimensionale Matrix aus Kollagen und Elastin zum Einsatz, die eine schnelle Anbindung an die Gefäße und Integration in das Weichgewebe ermöglicht.

Seit der Vorstellung dieser Produkte setzen wir diese häufig bei entsprechender Indikation ein.

Chirurgische Kronenverlängerung

Diese Behandlung kann zum Beispiel erforderlich sein, wenn der Abstand zwischen dem Rand einer neuen Krone und dem Knochenrand (die sogenannte Biologische Breite) nicht ausreicht. Bei der chirurgischen Kronenverlängerung wird der die Zahnwurzel umgebende Knochen minimal abgetragen, sodass der Mindestabstand zwischen Kronenrand und Kieferknochen wieder hergestellt ist.

Auch rein ästhetische Gründe kommen für die Behandlung in Frage – etwa, wenn durch sehr kurze Zahnkronen beim Lächeln sehr viel vom Zahnfleisch zu sehen ist.

Microchirurgische Techniken

Seit Beginn der Einführung microchirurgischer Techniken in die Parodontologie gehören wir zu den Vorreitern auf diesem Gebiet. Ein chirurgisches Vorgehen nach minimalinvasiven Prinzipien ist für uns die Basis jeglicher parodontaler Behandlungsformen.

Microchirurgische Techniken ermöglichen bei geringstmöglicher Beeinträchtigung der Gewebe eine komplikationslose Heilung und einen optimalen Erhalt vorhandener Strukturen.

Sie haben Fragen dazu? Sprechen Sie mit uns, wir beraten Sie gern.